Hamburg

Die Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Das Wappen von Hamburg zeigt eine Burg auf rotem Untergrund, die Landesflagge ist rot-weiß und zeigt ebenfalls die Burg. Mit mehr als vier Millionen Besuchern ist Hamburg eines der attraktivsten Reiseziele sowohl in Deutschland als auch international.

Geschichte

Die Geschichte Hamburgs ist, wie die Historie der anderen Bundesländer, wechselhaft. Die ersten festen Behausungen lassen sich bereits im 4. Jahrhundert nachweisen, urkundlich wird der Stadtstaat erstmals im 7. Jahrhundert erwähnt. Das Jahr 1241 ist eines der wichtigsten in der Stadtgeschichte, Hamburg geht einen Vertrag mit Lübeck ein und wird zu einem der Geburtsorte der Hanse. Ab 1510 wird Hamburg endgültig zur Reichsstadt. Zur Zeit der Reformationszeit wird Hamburg evangelisch. Die kulturelle Blüte erlebt Hamburg während des 17. und 18. Jahrhunderts. Nach dem endgültigen Niedergang der Hanse, der Zeit der Aufklärung und der Industrialisierung wird Hamburg eines der bedeutendsten Wirtschaftszentren im Norden Deutschlands. In der Neuzeit sind vor allem der Hamburger Brand im Jahre 1842, die Choleraepidemie sowie das Groß-Hamburg-Gesetz von Bedeutung. Letzteres sorgte dafür, dass Hamburg um die Stadtteile Harburg-Wilhelmsburg, Wandsbek, Bergedorf und Altona erweitert wird. Während der großen Sturmflut im Jahre 1962 starben 340 Menschen und zahlreiche Deiche wurden beschädigt oder zerstört. Heute ist Hamburg vor allem aus kultureller, sportlicher und wirtschaftlicher Sicht bedeutend. Der Hafen, der drittgrößte Europas, ist wichtiger Wirtschaftsfaktor und lockt nicht nur Konzerne sondern auch mittelstädige Betriebe, wie kleinere Speditionen oder Umzugsuntenehmen Hamburg. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Messen locken Besucher aus aller Welt in die „schönste Stadt der Welt“.

Tourismus

Hamburg gilt als die grünste und sportlichste Stadt Deutschlands. Die zahlreichen Parkanlagen, unter anderem „Planten un bluomen“, locken besonders in den Sommermonaten viele Menschen an, die grillen, baden oder sich Freiluftkonzerte anschauen. Auch der größte Parkfriedhof Ohlsdorf ist ein beliebter Besuchermagnet. Der einzig privat geführte Zoo Deutschlands ist Zoo Hagenbeck, in dem bis 2003 das Walross Antje lebte, das Maskottchen des Fernsehsenders NDR. Weitere Hamburger Veranstaltungen sind der Hafengeburtstag, der Schlagermove, dem Equivalent zur Loveparade, sowie der Hamburger Dom, das größte Volksfest im Norden mit Fahrgeschäften und zahlreichen Ständen. Seit 1892 findet der Dom ausschließlich auf dem Heiligengeistfeld statt.

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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Hamburg ist der drittgrößte Musicalstandort der Welt, nur New York und London sind noch bedeutender. Viele Millionen Besucher reisen jährlich an, um etwa den „König der Löwen“ oder „Tarzan“ anzusehen. In der historischen Speicherstadt locken ebenfalls große Hamburger Sehenswürdigkeiten. Mit dem Miniaturwunderland findet man hier die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Gleich nebenan befinden sich das Zollmuseum, das Gewürzmuseum und der Hamburger Dungeon, in dem Hamburger Geschichte auf spannende Weise nachgestellt wird. Weitere beliebte Sehenswürdigkeiten sind die St.Pauli Landungsbrücken, die Reeperbahn sowie die Innenstadt mit der Binnenalster. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Michel – die St. Michaelis Kirche, die als wichtigste Barockkirche im norddeutschen Raum gilt. Ebenfalls typisch norddeutsch sind die Backstein- und Klinkerfronten, die an die hanseatische Vergangenheit erinnern.

Brauchtum und Tradition

Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde in Hamburg Niederdeutsch gesprochen, bis es schließlich vom Hochdeutschen verdrängt wurde. Aber auch heute noch verstehen viele den „Hamburger Platt“, der bei Aufführungen im Ohnsorg-Theater wieder lebendig wird. Auch diejenigen, die das Hamburger Platt nicht mehr sprechen, kennen den Hamburger Gruß „Hummel Hummel“, der traditionell mit „Mors, mors“ beantwortet wird. Neben dem Dialekt gehören auch typisch hamburgische Spezialitäten zur Landestradition. Neben Grünkohl, Labskaus und der Hamburger Aalsuppe ist auch das Franzbrötchen eine Erfindung der Hansestadt. Fast schon legendär sind auch die inoffiziellen Hamburger Hymnen, die nicht nur bei den Spielen des HSV gern gesungen werden: „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ von Hans Albers oder „Hamburg, meine Perle“ von Lotto King Karl.

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