Lasssen sich Sudium und Beruf miteinander vereinbaren?
Zunächst hängt es von der Art des Berufs und vom Betrieb ab. Bei einem Beruf mit vielen Überstunden oder als Vollzeitbeschäftigter kann natürlich nicht so viel Zeit in das Studium investiert werden, wie ein Teilzbeschäftigter das kann. In den meisten Fällen ist deshalb ein Studium an einer Fernakademie oder Fernuniversität ratsam. Gelernt werden kann dann, wann es am besten passt. Vollzeitberufstätige haben bei den meisten die Möglichkeit, sich als Teilzeitstudent anzumelden.
Aber auch beim Fernunterricht darf nicht vergessen werden, dass einige Aufgaben zu bestimmten Terminen erledigt und eingeschickt werden müssen, und es kann nötig sein, für einen Klausurtermin zu einem von der Universität bestimmten Ort zu fahren.
Ob das Studium erfolgreich beendet wird, hängt daher von vielen Faktoren ab. Man sollte sich klar machen, dass das Studium Zeit erfordert. Ein Stundenplan ist unerlässlich und sollte tunlichst eingehalten werden. Disziplin ist das Stichwort. Gelernt werden muss eben auch, wenn Überstunden im Betrieb anfallen oder die Kinder schreien. Das sollte gleich mit eingeplant werden, sonst drohen Engpässe. Fängt man die Schieberei erstmal an, klappt es meistens nur schwer zu Ordnung und Disziplin zurückzukehren. Die Familie ist dabei ebenfalls nicht außer Acht zu lassen.Sie muss sich darauf einstellen, dass gemeinsame Ausflüge oder überhaupt Zeit miteinander, während des Studiums knapp bemessen sein werden. Wenn die Familie das nicht mitträgt, ist das nicht nur nicht so gut. Es ist schlecht, weil es zu ständigen Reibereien führt. Das behindert beim Lernen. Wer die Familie, vielleicht sogar den Arbeitgeber, und sich selbst auf seiner Seite hat, hat die besten Voraussetzungen, dass das Studium gelingt.